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Akte geöffnet. Fünf Verdächtige. Spur: Kosten.
Wer die beste Krypto Börse sucht, darf sich nicht von lauten Werbeplakaten blenden lassen. Wir haben Lizenzen gegengeprüft, Verwahrungsmodelle verhört und versteckte Aufschläge aufgespürt – damit du weißt, wem du deine Coins anvertraust.
Fünf Anbieter, fünf Akten. Jede Karte fasst die belastbaren Beweise zusammen: Wertung, Willkommensangebot und die markantesten Merkmale.
Status: Vertrauenswürdig
Bonus: 100% up to $500 + 200 Free Spins
Status: Geprüft
Bonus: 150% up to $750 + 150 Free Spins
Status: Geprüft
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Status: Geprüft
Bonus: 50 Free Spins No Deposit
Status: Geprüft
Bonus: $300 + 100 Free Spins
Die Eckdaten aller fünf Akten nebeneinander – ideal, um Auffälligkeiten schnell zu erkennen.
| Rang | Anbieter | Wertung | Angebot | Stärkstes Indiz |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Casino Royale | 9.8 | 100% bis $500 + 200 Free Spins | Sofortige Auszahlung |
| 2 | GoldBet Pro | 9.6 | 150% bis $750 + 150 Free Spins | Mobile App |
| 3 | StarPlay | 9.4 | 200% bis $1,000 | Schnelle Auszahlungen |
| 4 | LuxuryBet | 9.2 | 50 Free Spins ohne Einzahlung | Support rund um die Uhr |
| 5 | CryptoKing | 9.0 | $300 + 100 Free Spins | Reine Krypto-Zahlungen |
| Kriterium | Gewichtung | Was wir kontrollieren |
|---|---|---|
| Lizenz & Aufsicht | 30 % | Registereintrag, Sitz des Unternehmens, Impressum |
| Verwahrung | 25 % | Trennung der Kundengelder, Cold Storage, Auszahlbarkeit |
| Kostentransparenz | 20 % | Anzeige aller Aufschläge vor der Order |
| Bedienung | 15 % | Deutsche Oberfläche, App-Qualität, Einstiegshürden |
| Service | 10 % | Erreichbarkeit, Antwortzeit, Sprache |
Drei Instrumente aus dem Labor: Kosten hochrechnen, Verdächtige gegenüberstellen und im Verhör herausfinden, welcher Plattformtyp zu dir passt.
Wer heute Bitcoin, Ethereum oder andere Digitalmünzen kaufen möchte, steht vor einer großen Auswahl an Plattformen. Die beste Krypto Börse ist dabei nicht automatisch die mit den meisten Coins oder dem lautesten Werbebudget. Entscheidend ist ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Sicherheit, Regulierung, fairen Gebühren und einer Bedienung, die auch Einsteiger nicht überfordert. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, welche Anbieter 2026 in Deutschland vorne liegen und worauf du bei der Auswahl achten solltest.
Der Kryptomarkt hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Spätestens mit der europäischen MiCA-Verordnung (Markets in Crypto-Assets) gelten für Krypto-Dienstleister in der EU einheitliche Regeln. Für dich als Anleger ist das eine gute Nachricht: Anbieter, die in Deutschland aktiv sein wollen, brauchen eine entsprechende Zulassung. Sie müssen Kundenvermögen getrennt verwahren, Mindestkapital vorhalten und ihre Kosten transparent offenlegen. Die nationalen Übergangsfristen sind abgelaufen, sodass 2026 deutlich klarer erkennbar ist, welche Plattformen seriös arbeiten und welche nicht.
Trotzdem unterscheiden sich die Plattformen spürbar. Manche richten sich an aktive Trader mit Orderbuch und niedrigen Taker-Gebühren, andere setzen auf den einfachen Direktkauf per App mit festen Preisaufschlägen. Wieder andere stammen aus dem klassischen Finanzumfeld, etwa die BSDEX der Börse Stuttgart. Welche Plattform die beste Krypto Börse für dich ist, hängt also stark davon ab, wie du investieren möchtest: als langfristiger Sparer mit monatlichem Sparplan, als gelegentlicher Käufer oder als aktiver Trader.
Unsere Recherche basiert auf den öffentlich zugänglichen Preis- und Leistungsverzeichnissen der Anbieter, auf Registereinträgen der Aufsichtsbehörden sowie auf eigenen Tests der Apps und Webplattformen. Alle Angaben entsprechen dem Stand 2026. Da sich Gebühren und Konditionen ändern können, solltest du vor der Kontoeröffnung immer noch einmal direkt beim Anbieter nachsehen.
Damit ein Vergleich aussagekräftig ist, braucht es klare Maßstäbe. In unserem Test haben wir jede Plattform anhand von sechs Kriterien bewertet. Die Gewichtung haben wir bewusst so gewählt, dass Sicherheit und Regulierung den größten Einfluss auf das Gesamturteil haben, denn bei einer Börse, der du dein Geld anvertraust, ist Vertrauen die wichtigste Währung.
Der Anbieterstandort verrät viel über die Aufsicht, unter der eine Firma steht. Ein Sitz in der EU mit MiCA-Lizenz bedeutet, dass ein Anbieter nach einheitlichen europäischen Regeln arbeitet und von einer nationalen Behörde wie der BaFin, der österreichischen FMA oder der niederländischen AFM überwacht wird. Plattformen mit Sitz auf den Seychellen oder den Cayman Islands bieten dagegen deutlich weniger Schutz. Wir haben außerdem geprüft, wie lange ein Unternehmen schon am Markt ist. Das Jahr der Gründung ist zwar kein Garant für Seriosität, aber einige der ältesten Börsen haben bereits mehrere Marktzyklen und Krisen überstanden, was durchaus für Stabilität spricht.
Hier zählt, wie gut deine Coins und dein Konto geschützt sind. Dazu gehören die Zwei-Faktor-Authentifizierung per TOTP-App oder Hardware-Schlüssel, die Verwahrung des Großteils der Kundengelder in Cold Storage, regelmäßige Sicherheitsaudits, Proof-of-Reserves-Berichte und Funktionen wie Whitelists für Auszahlungsadressen.
Viele Plattformen werben mit „0 Prozent Gebühren“, verdienen aber über den Spread. Wir betrachten deshalb immer die Gesamtkosten: Handelsgebühr, Spread, Kosten für Einzahlung und Auszahlung sowie eventuelle Netzwerkgebühren beim Transfer auf eine eigene Wallet.
Für die meisten Anleger reichen die großen Coins wie Bitcoin, Ethereum, Solana oder XRP. Wer gezielt in kleinere Projekte investieren will, braucht eine größere Auswahl. Wir bewerten deshalb Breite und Qualität des Angebots, aber auch Zusatzfunktionen wie Staking oder Sparpläne.
Eine gute Börse ist intuitiv aufgebaut, zeigt Kosten vor dem Kauf klar an und bietet gängige Bezahlmethoden. Dazu zählen SEPA-Überweisung, Echtzeitüberweisung, Kreditkarte sowie Apple Pay und Google Pay. Wichtig ist uns auch, dass sich Guthaben unkompliziert und schnell wieder abheben lassen.
Gerade wenn etwas schiefgeht, zum Beispiel bei einer hängenden Auszahlung oder einem gesperrten Konto, brauchst du einen erreichbaren Support. Deutschsprachiger Service per Chat, E-Mail oder Telefon ist ein klares Plus.
Die folgende Tabelle gibt dir einen schnellen Überblick über die Plattformen, die in unserem Vergleich am besten abgeschnitten haben. Die angegebenen Gebühren sind gerundete Richtwerte für Einsteiger mit geringem Handelsvolumen. Bei vielen Anbietern sinken die Kosten mit steigendem Monatsvolumen. Quelle: Preis- und Leistungsverzeichnisse der Anbieter, Stand 2026.
| Anbieter | Anbieterstandort | Gründung | Handelskosten (ca.) | Coins | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| Bitvavo | Niederlande | 2018 | 0,15–0,25 % (Maker/Taker) | über 300 | Sehr niedrige Gebühren, Staking |
| Kraken | USA / EU-Sitz Irland | 2011 | 0,25–0,40 % (Pro) | über 300 | Eine der ältesten Börsen, starke Sicherheit |
| BSDEX | Deutschland | 2019 | ca. 0,35 % | rund 10 | Börse Stuttgart, deutsche Aufsicht |
| Bitpanda | Österreich | 2014 | Aufschlag ca. 1,5 % | über 600 | Einsteigerfreundlich, Sparpläne |
| Coinbase | USA / EU-Sitz Luxemburg | 2012 | 0,40–0,60 % (Advanced) | über 250 | Börsennotiert, große Reichweite |
| Bison | Deutschland | 2019 | Spread ca. 0,75 % | rund 30 | App der Börse Stuttgart, einfache Bedienung |
Unser Fazit vorab: Für aktive Anleger mit Fokus auf niedrige Kosten ist Bitvavo aktuell schwer zu schlagen. Wer maximale Erfahrung und robuste Sicherheit sucht, ist bei Kraken gut aufgehoben. Anleger, die Wert auf einen deutschen Anbieter mit Börsenhintergrund legen, finden bei BSDEX und Bison eine solide Lösung. Bitpanda überzeugt vor allem durch Bedienkomfort und die riesige Auswahl, ist im Direktkauf aber teurer. Eine pauschal beste Krypto Börse gibt es also nicht, wohl aber den passenden Anbieter für dein Anlageprofil.
Bewusst nicht in unsere Empfehlungsliste aufgenommen haben wir Plattformen, die in der Vergangenheit durch Probleme mit Aufsichtsbehörden, intransparente Strukturen oder unklare Lizenzierung aufgefallen sind. Auch Anbieter, die Neukunden vor allem mit aggressiven Bonus-Aktionen oder hohen Hebelprodukten locken, sehen wir kritisch. Ein hoher Willkommensbonus ist kein Qualitätsmerkmal, sondern oft ein Hinweis darauf, dass das Geld über hohe Spreads oder riskante Derivate wieder hereingeholt wird.
Eine Tabelle zeigt nur die halbe Wahrheit. Im Folgenden findest du die wichtigsten Stärken und Schwächen der einzelnen Plattformen, damit du besser einschätzen kannst, welche Börse zu dir passt.
Bitvavo hat sich innerhalb weniger Jahre zu einer der größten Krypto-Börsen in Europa entwickelt. Die Firma mit Sitz in Amsterdam verfügt über eine MiCA-Lizenz und ist bei der niederländischen Aufsicht registriert. Das wichtigste Argument sind die niedrigen Gebühren: Einsteiger zahlen rund 0,25 Prozent als Taker und noch weniger als Maker. Mit wachsendem Handelsvolumen sinken die Kosten weiter. Einzahlungen per SEPA sind kostenlos, und auch die Auszahlung in Euro ist günstig.
Die App ist übersichtlich gestaltet und bietet sowohl einen einfachen Kaufmodus als auch eine erweiterte Ansicht mit Orderbuch. Wer seine Coins nicht nur halten will, kann bei vielen Kryptowährungen am Staking teilnehmen. Ein Nachteil ist der Kundenservice, der zwar per Chat erreichbar ist, aber nicht immer auf Deutsch antwortet. Für kostenbewusste Anleger ist Bitvavo trotzdem häufig die beste Krypto Börse im europäischen Raum.
Kraken gehört zu den ältesten noch aktiven Kryptobörsen der Welt. Seit der Gründung im Jahr 2011 ist die Plattform nie Opfer eines großen Hacks geworden, was in dieser Branche keine Selbstverständlichkeit ist. Kraken veröffentlicht regelmäßig Proof-of-Reserves-Berichte, verwahrt den Großteil der Kundengelder in Cold Storage und bietet umfangreiche Sicherheitsfeatures wie globale Einstellungssperren und Hardware-Schlüssel-Unterstützung.
Für den Handel solltest du die Pro-Oberfläche nutzen. Dort liegen die Gebühren bei etwa 0,25 Prozent für Maker und 0,40 Prozent für Taker. Der einfache Sofortkauf in der Standard-App ist dagegen deutlich teurer. Kraken ist daher besonders für Anleger interessant, die etwas Erfahrung mitbringen und Wert auf eine stabile, sichere Plattform legen.
Die BSDEX ist ein Handelsplatz der Börse Stuttgart und damit fest in der deutschen Finanzwelt verankert. Die Aufsicht erfolgt durch die BaFin, die Verwahrung der Coins übernimmt ein ebenfalls regulierter Verwahrer aus der Unternehmensgruppe. Das Angebot ist mit rund zehn Kryptowährungen überschaubar, deckt aber die wichtigsten Werte ab.
Die Gebühren liegen bei etwa 0,35 Prozent pro Trade und sind damit transparent und fair. Zugang zur BSDEX erhältst du direkt über die Webplattform oder indirekt über einige Banken und Broker, die den Handelsplatz angebunden haben. Wer einen deutschen Anbieter mit seriösem Hintergrund sucht und keine exotischen Altcoins braucht, liegt hier richtig.
Bitpanda aus Wien zählt zu den bekanntesten Anbietern im deutschsprachigen Raum. Die Plattform ist in mehreren EU-Ländern lizenziert und bietet neben Kryptowährungen auch Aktien-Bruchstücke, ETFs und Edelmetalle. Die Bedienung ist sehr einfach, Sparpläne lassen sich in wenigen Schritten einrichten, und die Auswahl an Coins ist mit über 600 Werten enorm.
Der Haken liegt in den Kosten: Beim Direktkauf zahlst du einen Aufschlag von etwa 1,5 Prozent, der im Kaufpreis enthalten ist. Für größere Beträge empfiehlt sich deshalb die Profi-Oberfläche Bitpanda Fusion mit deutlich niedrigeren Gebühren. Bitpanda ist ideal für Einsteiger, die Bequemlichkeit höher gewichten als die letzten Zehntelprozente.
Coinbase ist an der US-Technologiebörse Nasdaq notiert und unterliegt damit strengen Berichtspflichten. In der EU agiert das Unternehmen über eine Tochter mit MiCA-Lizenz. Die App ist sehr ausgereift, und das Angebot an Kryptowährungen ist breit. Allerdings sind die Gebühren im einfachen Modus hoch. Wer regelmäßig handelt, sollte zu Coinbase Advanced wechseln, wo die Taker-Gebühren für Einsteiger bei rund 0,60 Prozent liegen. Damit ist Coinbase zwar seriös, aber nicht die günstigste Wahl.
Bison ist die Krypto-App der Börse Stuttgart und richtet sich klar an Einsteiger. Es fallen keine expliziten Ordergebühren an, verdient wird über einen Spread von etwa 0,75 Prozent. Einzahlungen per SEPA sind kostenlos, und die App erklärt viele Begriffe direkt per Tooltip. Die Auswahl an Coins ist begrenzt, doch für den Einstieg mit Bitcoin und Ethereum reicht das völlig aus. Für Anleger, die einen deutschen Anbieter ohne komplizierte Funktionen suchen, kann Bison die beste Krypto Börse sein.
Kaum ein Thema sorgt für so viel Verwirrung wie die Kostenstruktur von Krypto-Börsen. Viele Anbieter präsentieren ihre Gebühren so, dass ein Vergleich auf den ersten Blick schwierig ist. Wer die beste Krypto Börse sucht, sollte deshalb die wichtigsten Kostenarten kennen.
Börsen mit Orderbuch unterscheiden zwischen Maker und Taker. Als Maker stellst du eine Limit-Order ins Orderbuch, die nicht sofort ausgeführt wird, und sorgst damit für Liquidität. Als Taker nimmst du ein bestehendes Angebot an, etwa mit einer Market-Order. Taker-Gebühren sind fast immer höher als Maker-Gebühren. Wenn du nicht unter Zeitdruck kaufst, kannst du mit Limit-Orders also bares Geld sparen.
Beim Direktkauf in einfachen Apps wird oft keine separate Gebühr angezeigt. Stattdessen ist der Preis, zu dem du kaufst, etwas höher als der aktuelle Marktpreis, und der Preis, zu dem du verkaufst, etwas niedriger. Diese Differenz nennt man Spread. Ein Spread von einem Prozent klingt wenig, summiert sich aber bei Kauf und Verkauf auf zwei Prozent, die direkt von deiner Rendite abgehen.
Die meisten seriösen Anbieter ermöglichen kostenlose Einzahlungen per SEPA-Überweisung. Bei Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay fallen dagegen oft Gebühren von 1,5 bis 3 Prozent an. Auch beim Abheben lohnt ein genauer Blick: Euro-Auszahlungen sind meist günstig, beim Transfer von Coins auf eine externe Wallet berechnen manche Börsen aber deutlich mehr als die tatsächliche Netzwerkgebühr. Immer mehr Anbieter unterstützen inzwischen auch die Echtzeitüberweisung, sodass dein Geld innerhalb von Sekunden auf dem Börsenkonto oder zurück auf deinem Bankkonto ist.
Angenommen, du kaufst Bitcoin für 1.000 Euro und verkaufst diese später wieder. Bei einer Börse mit 0,25 Prozent Taker-Gebühr zahlst du insgesamt etwa 5 Euro. Bei einem Anbieter mit 1,5 Prozent Aufschlag im Direktkauf sind es rund 30 Euro, also das Sechsfache. Bei einem monatlichen Sparplan über mehrere Jahre summiert sich dieser Unterschied auf einen spürbaren Betrag. Deshalb ist es so wichtig, nicht nur auf die beworbene Gebühr zu achten, sondern die Gesamtkosten im Blick zu behalten.
Ein guter Anbieter zeigt dir vor jeder Order klar an, wie viel du insgesamt zahlst. Wenn Gebühren erst nach mehreren Klicks oder versteckt in einem Tooltip auftauchen, ist das ein Warnsignal. Transparente Preisgestaltung ist eines der Merkmale, an denen du eine vertrauenswürdige Börse erkennst.
Sicherheit ist bei Kryptowährungen ein doppeltes Thema. Einerseits muss die Börse selbst gut geschützt sein, andererseits trägst du einen großen Teil der Verantwortung für dein Konto. Auch die beste Krypto Börse kann dich nicht schützen, wenn du ein schwaches Passwort verwendest oder auf Phishing-Mails hereinfällst.
Seriöse Plattformen lagern den überwiegenden Teil der Kundengelder in Cold Storage, also auf Offline-Wallets ohne Internetverbindung. Nur ein kleiner Teil liegt in sogenannten Hot Wallets, um laufende Auszahlungen abzuwickeln. Zusätzlich sollten Kundengelder vom Firmenvermögen getrennt sein, damit sie im Insolvenzfall nicht in die Masse fallen. Unter MiCA ist diese Trennung verpflichtend. Weitere wichtige Merkmale sind regelmäßige externe Audits, Proof-of-Reserves-Nachweise und ein Bug-Bounty-Programm, das Sicherheitsforscher für das Finden von Schwachstellen belohnt.
Ein bekannter Grundsatz in der Krypto-Szene lautet: „Not your keys, not your coins.“ Solange deine Coins auf einer Börse liegen, hast du nur einen Anspruch gegen den Anbieter. Für kleinere Beträge und aktives Handeln ist das in Ordnung, vor allem bei regulierten Plattformen. Für größere, langfristige Bestände ist eine eigene Cold Wallet aber die sicherere Wahl. Achte darauf, dass deine Börse Auszahlungen auf externe Wallets überhaupt erlaubt, denn bei manchen Apps ist das nur bedingt oder gar nicht möglich.
Neben klassischen Krypto-Börsen bieten inzwischen auch viele Neobroker und Online-Banken den Handel mit Kryptowährungen an. Auf den ersten Blick wirkt das praktisch, weil du Aktien, ETFs und Coins in einer App verwalten kannst. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede, die du kennen solltest.
Ein Broker wie Trade Republic, Scalable Capital oder die Angebote einiger Direktbanken ermöglicht dir den Kauf von Bitcoin und anderen großen Coins ohne zusätzliche Kontoeröffnung. Die Bedienung ist vertraut, und oft fallen nur geringe Ordergebühren an. Manche Banken nutzen im Hintergrund sogar die BSDEX als Handelsplatz.
Die Auswahl an Kryptowährungen ist bei Neobrokern meist begrenzt. Zudem kannst du deine Coins dort oft nicht auf eine eigene Wallet übertragen, und Staking wird häufig nicht angeboten. Auch die Kosten sind nicht immer so niedrig, wie es scheint: Neben der festen Ordergebühr verdienen viele Anbieter über einen Spread. Bei manchen Produkten erwirbst du zudem gar keine echten Coins, sondern nur ein Wertpapier, das den Kurs abbildet. Lies daher genau nach, was du eigentlich kaufst.
Wenn du nur gelegentlich kleine Beträge in Bitcoin investieren möchtest und ohnehin schon ein Depot bei einem Neobroker hast, ist das eine bequeme Lösung. Wer dagegen regelmäßig handelt, eine größere Auswahl an Digitalmünzen sucht oder seine Coins selbst verwahren will, ist bei einer echten Krypto-Börse besser aufgehoben. Für viele Anleger ist die beste Krypto Börse am Ende diejenige, die sowohl einen einfachen Sparplan als auch freie Auszahlungen auf die eigene Wallet ermöglicht.
Hast du dich für einen Anbieter entschieden, ist der Einstieg meist in wenigen Minuten erledigt. So läuft die Kontoeröffnung typischerweise ab:
Die Identitätsprüfung ist dabei kein lästiges Hindernis, sondern ein Zeichen dafür, dass der Anbieter die gesetzlichen Vorgaben zur Geldwäscheprävention einhält. Börsen, die komplett ohne Verifizierung auskommen, solltest du meiden.
In Deutschland gelten Kryptowährungen steuerlich als privates Veräußerungsgeschäft. Hältst du deine Coins länger als ein Jahr, sind Gewinne beim Verkauf steuerfrei. Bei kürzerer Haltedauer musst du Gewinne mit deinem persönlichen Steuersatz versteuern, sofern sie die Freigrenze von 1.000 Euro pro Jahr überschreiten. Viele Börsen bieten einen Export deiner Transaktionen an, den du in Steuertools importieren kannst. Das erleichtert die Steuererklärung erheblich. Wer die beste Krypto Börse auswählt, sollte also auch prüfen, ob ein sauberer Steuerreport zur Verfügung steht.
Du möchtest direkt starten? Vergleiche die aktuellen Konditionen der vorgestellten Anbieter in unserer Übersicht und eröffne dein Konto bei der Plattform, die am besten zu deinem Anlagestil passt. Mit einer regulierten Börse, aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung und einem klaren Blick auf die Gesamtkosten legst du die Grundlage für einen sicheren Einstieg in die Welt der Kryptowährungen.
Für Einsteiger eignen sich vor allem Anbieter mit einfacher App, deutscher Benutzeroberfläche und guter Regulierung. Bison und Bitpanda punkten mit besonders leichter Bedienung, Bitvavo mit sehr niedrigen Gebühren. Wer einen deutschen Anbieter mit Börsenhintergrund bevorzugt, ist bei Bison oder der BSDEX gut aufgehoben. Wichtig ist, dass der Anbieter eine MiCA-Lizenz besitzt und die Kosten vor jedem Kauf transparent darstellt.
Nein, die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro gilt nur für Bankguthaben, nicht für Kryptowährungen. Regulierte Börsen müssen Kundenvermögen unter MiCA aber getrennt vom Firmenvermögen verwahren. Im Fall einer Insolvenz sollen deine Coins dadurch geschützt sein. Euro-Guthaben auf dem Börsenkonto liegen bei vielen Anbietern zusätzlich auf Treuhandkonten bei Partnerbanken. Größere Bestände solltest du dennoch auf eine eigene Hardware-Wallet übertragen.
Prüfe zunächst den Anbieterstandort und die Lizenz. Seriöse Plattformen nennen ihre Zulassung offen, und du kannst sie im öffentlichen Register der ESMA oder der jeweiligen nationalen Aufsicht nachprüfen. Weitere gute Zeichen sind ein vollständiges Impressum, eine Identitätsprüfung bei der Anmeldung, transparente Gebühren und erreichbarer Kundenservice. Vorsicht ist bei unrealistischen Renditeversprechen, sehr hohen Bonus-Angeboten und fehlender Regulierung geboten.
Die Kosten hängen stark vom Anbieter und von der Art des Kaufs ab. An Börsen mit Orderbuch zahlst du als Taker oft zwischen 0,25 und 0,60 Prozent, als Maker meist weniger. Beim einfachen Direktkauf in Apps fallen dagegen häufig Aufschläge von 1 bis 1,5 Prozent an. Hinzu kommen eventuell Gebühren für Kreditkarte oder Pay-Dienste sowie Netzwerkgebühren, wenn du Coins auf eine externe Wallet überträgst.
Bei regulierten Anbietern kannst du Euro-Guthaben in der Regel jederzeit auf dein Referenzkonto auszahlen lassen. Eine Auszahlung per SEPA dauert meist ein bis zwei Bankarbeitstage, bei Echtzeitüberweisung oft nur Sekunden. Kryptowährungen kannst du bei den meisten Börsen auf eigene Wallets übertragen. Ausnahmen gibt es bei einigen Neobrokern, die den Transfer nur eingeschränkt oder gar nicht anbieten. Prüfe diesen Punkt vor der Kontoeröffnung.
Ein Sparplan kann sinnvoll sein, wenn du langfristig investieren und Kursschwankungen glätten möchtest. Durch regelmäßige Käufe mit festen Beträgen kaufst du bei niedrigen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger Einheiten. Achte dabei besonders auf die Kosten pro Ausführung, denn bei kleinen Beträgen fallen prozentuale Aufschläge stärker ins Gewicht. Investiere außerdem nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst, denn Kryptowährungen bleiben eine sehr schwankungsanfällige Anlageklasse.
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